Blog

Aber Hallo! Was für ein Workshop-Wochenende!

Ein erkenntnisreiches und mit vielen erfreulichen Erfahrungen gespicktes Workshop-Wochenende liegt hinter uns. Wir sind – wenn wir das mal so sagen dürfen – hundemüde. Vor allem aber sind wir sehr zufrieden und unglaublich stolz auf die tollen Hunde und ihre lernfreudigen Halterinnen und Halter, die so wunderbar mitgemacht haben!

„Darf mein Hund mal Hallo sagen?“ war das Motto, unter dem Kursleiterin Sonja Hoegen aus dem Schwäbischen Bad Wimpfen bereits am Freitag Abend einen ausgebuchten Vortrag zum Thema Hundebegegnungen hielt. „Hunde brauchen Hunde“ war eines der ersten Learnings des Abends. Aber warum gebärden sich dann manche Hunde an der Leine wie Furien und ist das Verhalten, das wir dabei beobachten wirklich aggressiv? Wie können wir es unseren Hunden ermöglichen, entspannt eine Artgenossin oder einen Artgenossen kennenzulernen oder einfach nur zu passieren, ohne dass es „kracht?“ Auf unterhaltsame Art versorgte Sonja die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Hintergrundwissen zu möglichen Ursachen für „Auszucker“ an der Leine, zu höflichem Hundeverhalten und darüber, wie wir das eine vermeiden und das andere fördern können. Und weil jede Leine zwei Enden hat, ging es natürlich auch darum, was die Haltenden zum Einen oder zum Anderen beitragen.

Gelegenheit zum Ausprobieren und praktischen Üben in sicherem Rahmen gab es gleich am Samstag Nachmittag beim Workshop „Hundebegegnungen im Alltag meistern“. Unter optimalen Bedingungen – wenn man einmal von den frischen Temperaturen absieht – wurden sechs Teams mit Hund achtsam angeleitet und zwölf Zuhörerinnen ohne Vierbeiner konnten beobachten, wie jeder Hund sich in für ihn im Alltag oft schwierigen Hundebegegnungen verhält. Die tollen Profihunde, die wertschätzende, fachlich kompetente und sympathische Anleitung von Sonja Hoegen und oft ganz einfach der unverbrauchte Blick von außen ermöglichte für jedes Team ein tolles Erfolgserlebnis. Denn auch wenn Hundebegegnungen so individuell sind wie die beteiligten Hunde und deren Menschen: Es gibt Voraussetzungen, die in beinahe jeder Situation helfen: Ausreichend Distanz, ausreichend Zeit, das richtige Interpretieren der hundlichen Körpersprache  – ganz unschwäbisch – viel, viel Lob!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und ihren Hunden, bei unserer lieben Kollegin Sonja Hoegen und ihren Hunden Alanna, Fritzwilliam, Kylin und Teresa Schnappi, bei Sylvia Kevenhörster für die Workshop-Fotos sowie den Teilnehmerinnen der "Kynologischen Grundausbildung: Professionelle Hundebetreuung“ für die gute Unterstützung.

Weiter geht’s in der Workshop- und Vortragsreihe 2019 übrigens am 21. Juni – mit einem Vortrag zum Thema „Aggression beim Hund – Richtig bewerten, nachhaltig trainieren“ mit Sabine Neumann aus Niederösterreich. Weitere Informationen dazu gibt’s hier.

Sonja Hoegen

baute mit „Dogcom“ eine der größten Hundeschulen und gleichzeitig ein amtlich anerkanntes Bildungsinstitut in Baden-Württemberg auf. Seit 2010 bildet Sonja Hoegen u.a. auch HundetrainerInnen auf hohem Niveau aus. 2014 eröffnete sie in ihrer Hundeschule eine Hundebetreuungseinrichtung, die großen Anklang im Kreis Heilbronn findet. Sonja Hoegen setzt sich aktiv für den Tierschutz ein und ist Vorstandsmitglied der PDTE.

Fellsach ist Kopfsach: Ein Salon für Mensch und Hund

Daniela, Avita und ich waren heute in der Schweiz, um wie zahlreiche andere Interessierte die Eröffnungsfeier des Hundesalon "Fellsach" in Montlingen zu besuchen. Bei Alexandra Hobi, der erfahrenen Hunde sowie auch Damen & Herren Friseurin "Kopfsach", steht in puncto Vierbeiner, die artgerechte Fellpflege in einem entspannten Umfeld im Mittelpunkt. Dafür bietet Alexandra Hobi optimale räumliche Bedingungen und bringt Zeit, Einfühlungsvermögen und kynologisches Fachwissen mit. Wir bedanken uns recht herzlich für den schönen Nachmittag und wünschen unserer Schülerin des Ausbildungslehrgangs „Professionelle Hundebetreuug“ viel Erfolg, wertvolle Erfahrungen und Freude bei der Arbeit.

Tags Einblick /

Angst bei Hunden verstehen - Ein Vortrag von Bettina Specht

„Mein Hund hat Panik vor Traktoren“, „Mein Hund dreht im Auto komplett durch“, oder „Mein Hund hat Schiss vor großen Männern“ … Von der Unsicherheit in bestimmten Situationen bis zur generalisierten Angststörung – Angst bei Hunden hat viele Gesichter. Nicht immer ist die Ursache klar und häufig kommt die Angst scheinbar über Nacht. Eine Möglichkeit, Angsthunde besser verstehen zu lernen, bot sich für interessierte und betroffene Hundehalterinnen und Hundehalter am Samstag Abend bei uns in Bludenz. Im ausverkauften Vortrag als Auftakt der Workshop- und Vortragsreihe 2019 zeichnete die Gastreferentin, die auf Angsthunde spezialisierte Tiroler Hundetrainerin Bettina Specht, ein facettenreiches Bild der Angst bei Hunden. Was passiert im Gehirn, übrigens bei Mensch und Hund auf gleiche Weise, wenn Angst entsteht? Warum ist Angst weder verhandelbar noch ein Grund für Strafe? Was kann man tun, wenn der eigene Hund Angst hat? Und was darf man auf gar keinen Fall machen, wenn ein Angsthund einzieht? Auf alle diese und noch viele weitere Fragen gab die erfahrene Expertin, die in ihrer Wahlheimat Ötztal eine Hundeschule und eine Hundepension betreibt, mit viel Hintergrundwissen und zahlreichen bildhaften Beispielen Antwort.

Sie haben diesen spannenden, unterhaltsamen und lehrreichen Vortrag verpasst? Hier finden Sie einen Überblick über alle kommenden Vorträge und Workshops.

Über die Vortragende: Bettina Specht ist „Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin“ und betreibt in Leutasch die Hundeschule und -pension „Tirol“. Ihr Schwerpunkt ist Angst bei Hunden. Bettina Spechts Buch „Angsthunde: Definition, Diagnostik, Management, Trainingsansätze“ ist eine Fundgrube für alle, die in irgendeiner Weise mit Angsthunden zu tun haben. Bettina Specht setzt sich aktiv für hilfsbedürftige Hunde ein und lebt selbst mit mehreren Angsthunden aus dem Tierschutz zusammen.

Workshop- und Vortragsreihe 2019

In diesem Jahr geht`s in der Workshop- und Vortragsreihe u.a. um spannende Themen wie: Angst, Aggression und Hundebegegnungen. Den Auftakt der Reihe wird Bettina Specht, Trainerin un Autorin des Buches "Angsthunde", am kommenden Wochenende mit dem Vortrag "Angst bei Hunden verstehen" machen. Im Laufe des Jahres werden weitere renommierte Vortragende aus den Bereichen Training, Recht, Wissenschaft und Medizin spannende Vorträge und Workshops geben. Wir freuen uns über reges Interesse und auf ein lehrreiches Veranstaltungsjahr!

Weitere Infos gibt`s hier:

#42 ANSTGST BEI HUNDEN VERSTEHEN, Bettina Specht, Tirol, AT - Vortrag: SA 9. Februar 2019

#43 DARF MEIN HUND MAL HALLO SAGEN?, Sonja Hoegen, Baden-Württemberg, DE - Vortrag: FR 12. April 2019

#44 HUNDEBEGEGNUNGEN IM ALLTAG MEISTERN, Sonja Hoegen, Baden-Württemberg, DE - Workshop: SA 13. April 2019

#45 AGGRESSION BEIM HUND - RICHTIG BEWERTEN, NACHHALTIG TRAINIEREN, Sabine Neumann, Niederösterreich, AT - Vortrag: FR 21. Juni 2019

#46 KÖRPERSPRACHE IN DER INTERAKTION - SEHEN, ERKENNEN, ANALYSIEREN, Sabine Neumann, Niederösterreich, AT - Workshop: SA 22. Juni 2019

#47 WAS BRAUCHT (M)EIN HUND ZUM GLÜCKLICHSEIN? HUNDEHALTUNG ARTGERECHT, Christina Sondermann, Nordrhein-Westfalen, DE - Vortrag: SA 5. Oktober 2019

#48 MENSCH-HUND-BEZIEHUNG IM TRAINING UND ALLTAG, Mag. Iris Schöberl, Burgenland, AT - Seminar: 2. November 2019

#49 ERSTE HILBE BEI HUNDEN, Dr. Susanne Lautner, Wien, AT - Seminar: 8. Dezember 2019

 

Zeit für Lametta und zum Danke sagen

In diesem Jahr durften wir mit unsren SchülerInnen, ReferentInnen und vierbeinigen Freunden wieder viel Schönes erleben. Für uns beginnt nun eine besinnliche Zeit, in der wir zurückblicken und danke sagen. Mit Freude informieren wir euch noch vor dem Jahreswechsel im Newsletter rundum Freilauf - besondere Momente, schöne Erfahrungen sowie spannende Ein- und Ausblicke möchten wir gerne mit euch teilen. Die erste Neujahrswoche machen wir dann Urlaub. Am 9. Jänner finden die ersten Trainings im neuen Jahr statt und auch der Laden wird für euch geöffnet sein. 

Wir bedanken uns herzlich für euer Vertrauen und freuen uns darauf euch im kommenden Jahr weiter begleiten zu dürfen. Wir wünschen allen schöne Weihnachtsfeiertage und einen entspannten Rutsch ins neue Jahr!

Tags Einblick /

Was tun, wenn …

Kurswochenende für Erste Hilfe und das Schmerzmanagement bei Hunden

Eine eingerissene Kralle, ein verschluckter Gegenstand, eine Rauferei oder ein Insektenstich – auch für Hunde birgt der ganz normale Alltag ganz schön viele Gefahren. In den meisten Fällen besteht zum Glück kein Grund zur Panik. Vor allem, wenn man als Hundehalter weiß, was zu tun ist. Wer sich dazu genauer informieren wollte, war dieses Wochenende bei uns an der richtigen Adresse. Am Samstag fand ein eintägiger Erste-Hilfe-Kurs für Hundehalter mit Dr. vet. med. Susanne Lautner statt. Für die erfahrene Notfallmedizinerin gibt es kaum einen Fall, den sie in über 25 Jahren in ihrer Praxis in Wien-Hietzing noch nicht erlebt hätte. Dementsprechend interessant und umfangreich war der Lehrstoff. Vom Erkennen und Kontrollieren der normalen Vitalfunktionen beim Hund bis zu Wiederbelebungsmaßnahmen und vom richtigen Entfernen einer Zecke bis zum Anlegen eines Wundverbandes an Rumpf, Kopf oder Extremitäten – die Teilnehmerinnen lernten Symptome zu erkennen und selbst geeignete Erste-Hilfe-Maßnahmen zu ergreifen. Am Sonntag ging es weiter mit einem Vertiefungs-Vortrag zum Thema „Schmerzen beim Hund“. Was alles getan werden kann, damit ein Hund lange gesund bleibt, wie Schmerzen beim Hund frühzeitig erkannt werden sowie vieles über ein gutes Schmerzmanagement haben die Teilnehmerinnen beim Vortrag erfahren. Dr. Susanne Lautner zeigte, wie Heilungsprozesse verbessert werden können und auch, was bei alten Hunden für ein "lebenswertes Leben" alles getan werden kann. Wir danken den Teilnehmenden für die angenehme Zeit und Dr. Susanne Lautner für das lehrreiche Gesundheiswochenende.

Dr. vet. med. Susanne Lautner betreut seit 1993 ihre Klienten auf dem modernsten medizinischen Stand und in tierfreundlicher Atmosphäre in ihrer Tierarztpraxis in Wien-Hiezing. Notfallmedizin und Schmerzmanagement bei Hunden bilden ihre veterinärmedizinischen Schwerpunkte. Dr. Lautner bringt zudem umfassende Grundausbildungen in den Bereichen Hundetraining und -verhaltenstherapie mit: unter anderem die Turid Rugaas International Dog Trainer Education sowie die Animal Learn Trainerausbildung von Clarissa von Reinhard.

Erfolgreiches Prüfungswochenende

Am vergangenen Wochenende wurden die Teilnehmenden des Ausbildungslehrgangs"Professionelle Hundebetreuung 2018"auf Herz und Nieren geprüft. Interessante Referate zu Themen wie "Graue Schnautzen" und "Assistenzhunde" wurden am Samstag gleich nach der schriftlichen Theorieprüfung bewertet. Am Sonntag fanden die praktischen Prüfungen statt. Wir gratulieren allen Teilnehmenden für die durchwegs guten Leistungen und danken natürlich auch den externen Prüferinnen für ihre inputs und Bewertungen. Für mich war es ein intensives - mitfieberndes Wochenende. Den StudentInnen danke ich für die spannende Ausbildungszeit und wünsche ihnen von Herzen alles Gute!

Tags Einblick /

Ausbildungsauftakt und Spielfreude mit Christina Sondermann

Am Freitag starteten die Schülerinnen des Ausbildungslehrgangs "Professionelle Hundebetreuung 18/19" mit dem ersten Ausbildungsblock. Neben einer Einführung in die Rassekunde, den Bewegungsapparat sowie die Anpassungsreaktion, stand das ganzheitliche Wahrnehmen von Hunden ganz oben auf dem Unterrichtsplan. Beim Workshop "Hundegerecht & kreativ: Beschäftigung für jeden Hund und jeden Tag" mit Christina Sondermann, begleiteten die Schülerinnen die teilnehmenden Teams und machten zahlreiche Beobachtungen. Christina Sondermann brachte so einiges an Ideenreichtum mit. Einfache Haushaltsgegenstände wie Eimer, Papierrollen, Gartenartikel, Decken und Kartons wurden zweckentfremdet, um die Trainees selbstsicherer zu machen, ihr Körperbewusstsein zu verbessern sowie den Teams Freude zu bereiten. Aus anfänglichem Zögern wurde begeisterte Spielfreude. Wir danken allen Teilnehmenden für das spitzen Feedback und natürlich Christina Sondermann für die vielen neuen Anregungen. 

"Verstehen Sie Ihren Hund?" - Ein kleiner Sprach- und Kulturführer

Wir konnten es kaum erwarten: Nach der Sommerpause ging es dieses Wochenende endlich weiter mit der Workshop- und Vortragsreihe bei uns in der Freilauf Hundeschule. Diesmal zu Gast: Christina Sondermann, Hundetrainerin und Autorin zahlreicher Bücher zum Thema sinnvolle und kreative Beschäftigungsmöglichkeiten mit Hund.

Den Auftakt des abwechslungsreichen und unterhaltsamen Wochenendes bildete am Samstag Abend der bis auf den letzten Platz gefüllte Vortrag „Verstehen Sie Ihren Hund?“. An diesem interkulturellen Abend in Sachen Mensch-Hund nahm Christina Sondermann die aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine humorvolle Reise durch die seit Jahrtausenden währende Freundschaft zwischen Mensch und Hund. Ein ungleiches und sich doch in vielen Belangen so ähnliches Gespann, das sich manchmal ohne Worte versteht – und manchmal eben nicht. Woran das liegen kann und welche Stolperfallen es im Lesen hundlicher Emotionen gibt erläuterte die erfahrene Hundetrainerin im ersten Teil des Abends. Nach der Pause ging es weiter mit den „Calming Signals“. Mit dem Erlernen dieses einfachen Vokabulars können Hundehaltende ihren Vierbeinern in vielen Situationen ganz einfach helfen, sich höflich auszudrücken. Wie man Calming Signals erkennt und wie damit „Alarmstufe Rot“ auf der Eskalationsleiter vermieden werden kann, machte Christina Sondermann anhand vieler Bildbeispiele aus der eigenen Praxis deutlich. Wir freuen uns sehr, dass dieses Thema auf so reges Interesse gestoßen ist. Denn wie schon Bret Morrison sagte: „Von allen Lebenskompetenzen, die uns zur Verfügung stehen, ist Kommunikation wohl die Mächtigste.“ Wer Bret Morrison ist wussten wir bis zum gestrigen Abend auch nicht. Aber recht hat er in jedem Fall! 

Kurz aber schön - Jahrestreffen der PDTE in Wien

SpeakersTurid Rugaas

Zwanzig Jahre Pet Dog Trainers of Europe wurde dieses Wochenende in Wien gefeiert. Die Vorträge am Samstag habe ich allesamt verpasst. Böse Bakterien haben mich am Mittwoch überfallen und bis Freitag war nicht sicher, ob ich es auf meinen Vortrag noch schaffen werde...  Etwas verspätet und schon wieder frierend, dann am Samstag Abend am Wiener Hauptbahnhof mit Niki dem Chauffeur beim Ausparken was übersehen - Unfallbericht ausgefüllt und zum Einchecken ins Hotel...  Feines Abendessen sowie eine Walzervorführung mit Crashkurs stand auf dem Programm. HundetrainerInnen, aufgeteilt in vier Reihen, waren freudig bemüht, die Anweisungen des Tanzlehrers zu verinnerlichen. „One“, „two“, „three“, „four“, „diagonal“, „take the girl“, „send the girl“ (oder so irgendwie) wurde mit italienischer Hingabe, britischem Humor und taiwanesischem Staunen nahezu sehr schön synchron umgesetzt. ;-)

Der Vortrag „Dogs in the City Hong Kong“ von Eric Lee, den ich leider verpasst habe, sorgte unter anderen Hundethemen für Gesprächsstoff. Am Sonntag gleich nach dem Frühstück gab es offizielle Dinge zu tun. Anschließend erzählte Turid Rugaas über die Entwicklungen der PDTE: fünf Mitglieder ohne Hightech freuten sich vor vielen Jahren darüber, dass aus ihnen zehn Mitglieder wurden... heute 189 Members aus 28 Ländern und voll vernetzt...

Aus welchen Gründen wir Hunden vor allem lernen sollten zuerst zu denken und dann zu handeln, erklärte Winkie Spiers beim anschließenden Vortrag "Training Live Skills for Dogs". Aurelien Budzinski aus Frankreich stellte bei seinem Vortrag "At the heart of the walk" seine Feldstudie vor. Budzinski hat den Puls von verschiedenen Hunden beim Spazierengehen mit einer 1,5 Meter langen und einer 5 Meter langen Leine sowie im Freilauf gemessen und verglichen. Auch, die Auswirkungen von Verhaltensweisen, wie Schnuppern, Schütteln oder auch Strecken auf den Puls wurden dabei untersucht. Nun durfte ich über "Special needs of special dogs" sprechen und ging dabei auf Tierheimarchitektur sowie auf die Pflege und Vermittlung von Hunden aus Heimen ein. Gastrednerin Iris Schöberl sprach über "Stress coping in human-dog relationships". Ihre Studienergebnisse zeigen u.a. deutlich, dass die physische Konstitution (niedere Herzschlagrate) sowie auch die sozialen Fähigkeiten der Haltenden, messbare Auswirkungen auf die Fähigkeiten zur Stressbewältigung eines Hundes haben. 

Danke für den schönen Austausch! CU next year in Rom! 

Video: Celebrating 20 years of the Pet Dog Trainers of Europe

 

 

 

Tags Einblick /