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Das war: „Medical Training“ mit Karin Immler

Wer schon beim Gedanken an den nächsten Besuch beim Tierarzt Schweißausbrüche bekommt, zum Entfernen einer Zecke am liebsten einen Tag Urlaub nehmen möchte oder sich beim Bürsten seines Lieblings selbst die Haare raufen könnte, der war an diesem Wochenende bei unserem Workshop „Medical Training“ mit Karin Immler genau richtig.

 

Welche drei Dinge mögen Sie an sich und an Ihrem Hund? Mit der Antwort auf diese Frage stellten sich am Samstag die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „Medical Training“-Workshops in unseren Schulungsräumen in Bludenz vor. Nach 30 Jahren Training mit Mensch und Hund weiß Workshopleiterin Karin Immler, warum sie gerade diese Frage ganz am Anfang stellt: Es ist immer besser Positives zu verstärken statt sich auf Negatives zu konzentrieren. Das gilt ganz besonders fürs Medical Training.

Was ist Medical Training?

Medical Training hilft Mensch und Hund, Körperpflegerituale zuhause oder im Hundesalon und Behandlungen beim Tierarzt möglichst stressfrei zu erleben. Dazu gehören u.a. Management, Entspannungstechniken, die Gewöhnung an bestimmte Berührungen, Geräte, Geräusche und Gerüche sowie der gezielte Aufbau von Kooperationssignalen, die dem Hund ermöglichen mitzuteilen wann er eine Pause braucht.

Die gute Nachricht für Anfänger: Im Medical Training beginnt so gut wie niemand bei Null. Sei es eine Berührung, die der Hund als angenehm empfindet, ein Verweilsignal oder ein „Gib Pfote“ – nahezu jedes Mensch-Hund-Team findet nach einer individuellen Standortbestimmung etwas, worauf das eigentliche Medical Training aufgebaut und schon bald ein erster Schritt in Richtung stressfreier Körperpflege und medizinischer Versorgung gemacht werden kann.

Medical Training: Großer Spaß und kleine Schritte

Die Voraussetzung für erfolgreiches Medical Training ist der Aufbau in kleinen Schritten, ausreichend Zeit und vor allem viel Spaß beim Training. Es darf besonders für den Hund keinen Unterschied machen, ob einen lustiger Trick gelernt oder „für den Ernstfall“ geübt wird. Wie das gelingen kann, brachte Karin Immler den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Theorie und Praxis näher. Die erfahrene Hundetrainerin aus Salzburg hatte einen weitreichenden Überblick über das Themengebiet und zahlreiche Herangehensweisen im Angebot, wie Medical Training erfolgreich umgesetzt werden kann. Das Gelernte konnten die Mensch-Hunde-Teams in kleinen Gruppen zwischen den Theorieteilen auch gleich ausprobieren. Zudem erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für jeweils einen der Vierbeiner einen individuellen Trainingsplan zu den Themen Ohrenkontrolle, Augentropfen eingeben, das Herz abhören und dem Krallenschneiden. 

Ab in die Praxis

Am Sonntag Nachmittag hatten die teilnehmenden Teams die Gelegenheit, bei Dr. Susanne Rath in der Tierartzpraxis von Dr. Lackner-Oberle in Nüziders Praxisluft zu schnuppern und sich eine wohlverdiente Belohnung abzuholen.

Nach zwei mit vielen interessanten Informationen und Übungen vollgepackten Tagen machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müde, aber entspannt und zufrieden auf den Heimweg. Die ersten Schritte sind gemacht. Mit etwas Geduld und den richtigen Tricks wird schon bald so manches möglich sein, was noch vor wenigen Wochen undenkbar schien. 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie bei Karin Immler, Dr. Susanne Rath und der Tierarztpraxis Dr. Lackner-Oberle in Nüziders und freuen uns schon darauf, Elemente des Medical Trainings verstärkt in unser Trainingsangebot mit aufzunehmen. Unseren zwei- und vierbeinigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünschen wir viel Spaß und viel Erfolg beim Üben!

Karin Immler

ist Energetikerin und Trainerin für Mensch und Hund. Seit 2006 betreibt sie ihre eigene Hundeschule „know wau“ in Salzburg. Sie schreibt regelmäßig spannende Artikel, Kolumnen und Medienbeiträge. Karin Immler bloggt regelmäßig über Hundethemen und führt einmal im Monat durch das Radiomagazin „Hunderunde – Gespräche und Gedanken über Hunde und Menschen“. Ihr Steckenpferd ist das Trick-Training und der Aufbau von Kooperationssignalen. Karin Immler ist Vizepräsidentin der VÖHT (Vereinigung Österreichischer HundeverhaltenstrainerInnen). 

Ganz nah dran am Alltag: Das ist die VÖHT-Prüfung "Alltagsbegleithund"

Gemäß dem Motto "Der Alltag ist die wichtigste Prüfung" hat die Vereinigung Österreichischer HundeverhaltenstrainerInnen (VÖHT) eine zeitgemäße Prüfung für Mensch und Hund entwickelt. Statt Bei-Fuß-Marschieren und Kasernengebrüll soll entspannte und verlässliche Kommunikation Hund und Mensch befähigen, selbst schwierige Situationen des Alltags zu meistern. Wir freuen uns, dass wir als derzeit einzige Hundeschule die VÖHT-Prüfung "Alltagsbegleithund" in Vorarlberg anbieten dürfen. 

 

Zeitgemäße Zutaten - eine gelungene Prüfung

Aktuelles Fachwissen und die praxistaugliche Anwendung im Alltag mit dem eigenen Hund, das sind die Zutaten der VÖHT-Prüfung „Alltagsbegleithund“. Traditionelle Prüfungselemente wie „Fußmarschieren“ werden durch Begegnungssituationen aus dem Alltag ersetzt. Dabei stehen das Wohlbefinden des Hundes, ein entspannter Umgang mit dem Hund und die Sicherheit in öffentlichen Bereichen im Vordergrund. Ein besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass Hund und Mensch gut miteinander kommunizieren und so auch schwierige Situationen gemeinsam meistern können. Hintergrundwissen und Verständnis für hundliche Verhaltensweisen werden in der Praxis angewandt, damit der Hund auf Basis von gegenseitigem Vertrauen im Alltag verlässlich mit seinem Menschen zusammenwirkt.

Auch Hunde die problematische Verhaltensweisen zeigen können die VÖHT-Prüfung erfolgreich absolvieren, wenn ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Hund und die Vermeidung von Gefahren oder Belästigung von Dritten vorab geübt wird.

Einige Gemeinden in Vorarlberg bieten Begünstigungen für geprüfte Mensch-Hund Teams, etwa bei der Hundesteuer, an. Die VÖHT-Alltagsbegleithundeprüfung wird beispielsweise vom Amt der Stadt Feldkirch anerkannt.

Wir freuen uns schon sehr darauf, interessierte Mensch-Hund Teams bei der Prüfungsvorbereitung und der Prüfung selbst begleiten zu dürfen. 

Alle Infos zur VÖHT Prüfung Basismodul "Alltagsbegleithund" gibts hier!

 

Die Vereinigung Österreichischer HundeverhaltenstrainerInnen

Die Mitglieder der VÖHT sind anerkannte Fachpersonen, deren Anliegen die Ausübung und die Verbreitung modernen Hundetrainings ist. Die Kompetenz der Mitglieder erstreckt sich von der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Wölfen und Hunden über Hundebissprävention bis zur Hundeschule für Alltagsmanieren und artgerechte Beschäftigungsmöglichkeiten. VÖHT-TrainerInnen finden sich in ganz Österreich, darüber hinaus verfügt die VÖHT über ein internationales Expertennetzwerk rund um den Hund.  

Die Ziele der VÖHT sind:

  • die Verbreitung modernen Hundetrainings
  • Aufklärung der HundehalterInnen über artgerechte Haltung des Hundes und gewaltfreie Erziehungsmethoden
  • Öffentlichkeitsarbeit bezüglich gewaltfreiem Umgang mit Hunden
  • Beratende Tätigkeit für Behörden und Institutionen rund um kynologische Themen
  • Brückenschlag zwischen Theorie (Wissenschaft) und Praxis
  • Zusammenarbeit/Kooperation mit Forschung, um ein größtmögliches Wissensspektrum zu erlangen und dieses weiterzugeben zu können
  • Beratung, Erfahrungsaustausch und Fortbildung der Mitglieder über Hundeverhalten und Erziehung sowie über allgemeine kynologische Themen

 

Endlich mit an Bord: Vorarlberg ist nun auch bei der VÖHT vertreten

Seit 2017 ist unsere Hundeschule Mitglied der PDTE (Pet Dog Trainers of Europe), einem weltweiten HundetrainerInnennetzwerk, das ähnliche Ziele verfolgt wie die VÖHT. Nun sind wir, als erste Hundeschule in Vorarlberg, auch der Vereinigung Österreichischer HundeverhaltenstrainerInnen beigetreten. Bisher war Vorarlberg als einziges Bundesland nicht in der VÖHT vertreten. Um so mehr freut es uns, dass wir das Aufnahmeverfahren erfolgreich abschließen konnten und nun aktiv an den Zielen der VÖHT mitwirken können.

Mehr Infos zur VÖHT gibts hier!

Safari Time :-)

Es ist uns immer wieder eine große Freude, frischgebackene Welpenfamilien und ihre vierbeinigen Newbies auf dem Weg „richtig gute Freunde zu werden“ begleiten zu dürfen. Der nächste Themenabend "Welpenzeit und Junghundeentwicklung" findet am Freitag, 17. Juli 2020 statt und im Anschluss starten die spannenden Safariausflüge. Los geht es auf dem Abenteuerspielplatz, der für die Welpis viele neue Erfahrungen bereit hält. Dabei werden die Vierbeiner bestens darauf vorbereitet, entspannt zu beiden - auch wenn es einmal kracht … Nachdem wir uns kennengelernt haben, begleiten wir die Wonneproppen und ihre neuen Familien:

  • zum "Happy Visit" beim Onkel Doc
  • beim Aufeinandertreffen mit „außergewöhnlichen" Menschen, die beispielsweise maskiert herumlaufen oder wegen einer Behinderung einfach „merkwürdig“ unterwegs sind
  • beim Kennenlernen von verschiedenen Tieren
  • zu einem Hotspot (Stadt/Bahnhof/Seilbahn)

Unser besonderer Dank gilt dem Team der Tierklinik Tschabrun in Nüziders, die unsere Newbies herzlich willkommen heißen und sich viel Zeit für Fragen rund um die Tiergesundheit nehmen sowie Nina Schallert, von der Reitpädagogischen Betreuung "Heuhaufen" und ihrem vierbeinigen Freund Nikito, die den Welpen auf ihrem Hof die Möglickeit geben viele verschiedene Tiere in einem entspannten Rahmen kennenzulernen. 

Detaillierte Infos zur Welpensarfi gibt's hier! Anfragen nehmen wir laufend entgegen.

Wir freuen uns auf euch!

 

Das war: "Hundeyoga. Namaste! mit Bettina Specht

Stressabbau, Beweglichkeit und Entspannung – was uns am Yoga guttut, hat auch für unsere Hunde positive Effekte. Davon konnten sich beim heutigen Workshop „Hundeyoga. Namaste!“ mit Bettina Specht vier Mensch-Hunde-Teams und zwei Zuschauerinnen selbst überzeugen.

 

Dass Yoga zahlreiche positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper und unseren Geist hat, wissen wir schon länger. Dass jedoch auch Hunde von der Ausübung von bestimmten Asanas, wie die Körperhaltungen im Yoga heißen, profitieren, ist eine neue Erkenntnis. Eine, der Bettina Specht durch ihre eigene Yogapraxis auf die Spur gekommen ist. Denn schon bald hat die tierschutzqualifizierte Hundetrainern bemerkt: Viele der im Yoga praktizierten Haltungen werden Tieren und für sie typischen Positionen nachempfunden – der Hund bildet da keine Ausnahme. Warum also nicht auch die Vierbeiner dazu ermutigen, öfter diese natürlichen Haltungen und Bewegungsabläufe auszuführen, die ihnen offensichtlich gut tun?

An diesem angenehm sonnigen Sonntag haben wir also unsere Yogamatten geschnappt und sind gemeinsam mit unseren Hunden in den Wald rund um die Burgruine Jagdberg gewandert. An verschiedenen Stationen hatten die Kursteilnehmerinnen Gelegenheit, einfache Grundübungen mit ihren Hunden auszuprobieren. Humorvoll und leicht nachvollziehbar zeigte Bettina Specht den Teilnehmerinnen, wie jeder Hund durch Capturing, also durch Einfangen, durch Locken oder durch Formen achtsam in eine gewünschte Haltung geführt werden kann. Die ersten kleinen Flows konnten die vierbeinigen Yogis schon nach wenigen Versuchen ausführen.

Zwischendurch hatten die Hunde Zeit, das Gelernte zu verarbeiten während wir Menschen in kurzen Theorieeinheiten gelernt haben, warum bestimmte Yogaübungen wofür besonders geeignet sind: Etwa um die Beweglichkeit zu erhalten oder zu verbessern, Stress abzubauen oder verspannte Muskulatur zu lockern.

Nach einer gemütlichen Mittagspause mit Snacks und natürlich mit Yogitee ging es am Nachmittag mit zwei weiteren kurzen Sequenzen weiter, bevor unsere Hunde auf einer schattigen Waldlichtung die wohlverdiente Schlussentspannung genießen konnten.

Vielen Dank und Namaste liebe Bettina für diesen entspannten Tag mit viel wohltuender Bewegung und Denkarbeit für Hund und Haltende. Wir werden fleißig üben und freuen uns schon auf den Fortgeschrittenen-Kurs. :)

#53 HUNDEYOGA. NAMASTE!


Bettina Specht

ist „Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin“ und betreibt die Hundeschule und -pension Tirol in Leutasch. Bettina bringt umfassende Grundausbildungen in den Bereichen Hundetraining und -ernährungsberatung mit, u.a. die Animal Learn Trainerausbildung von Clarissa von Reinhardt. Zahlreiche Fortbildungen im Bereich der Verhaltenstherapie bei Hunden zeichnen Bettina aus. Ihr neustes Projekt „Vier Pfoten Asanas“ fördert mit Yoga für Mensch und Hund Entspannung – auch in unruhigen Zeiten. Ein weiterer Schwerpunkt von Bettina Spechts Arbeit ist Angst bei Hunden. Ihr Buch „Angsthunde: Definition, Diagnostik, Management, Trainingsansätze“ ist eine Fundgrube für alle, die in irgendeiner Weise mit Angsthunden zu tun haben. Zudem ist Bettina Specht Mitglied der VÖHT (Vereinigung österreichischer HundeverhaltenstrainerInnen) und setzt sich aktiv für hilfsbedürftige Hunde ein. Bettina lebt mit acht eigenen Hunden aus dem Tierschutz zusammen.

Wir sind gut durchgestartet!

Nach der laaaangen Corona-Trainings-Pause sind wir wieder voll durchgestartet. Seitdem steht fest: Die Schwammerlsaison kann kommen. Unsere Trainees der Pilz-Such-Gruppe haben sich am Samstag nämlich tiefenentspannt und konzentriert an den Feinschliff gemacht. Die Freude über das Wiedersehen war auch bei den liebgewonnenen Hunden und Menschen im Sozialspaziergang besonders groß. Die Begegnungstrainings sind wieder angelaufen und noch diese Woche, etwas später als sonst, starten die ersten Fährtengruppen des Jahres. 

Leider mussten wir den Themenabend #51 SEXUALVERHALTEN UND KASTRATION sowie den Workshop #52 ANTIGIFTKÖDER TRAINING mit Sonja Hoegen verschieben - an einem alternativen Termin arbeiten wir. Nach dem rund um die Uhr Yoga-TV der letzten Monate sind nun bestimmt viele von euch bestens auf den Workshop #53 HUNDEYOGA. NAMASTE! mit Bettina Specht vorbereitet. Wir freuen uns schon sehr darauf!

Wer in`s Einzeltraining einsteigen möchte sollte terminlich sehr flexibel sein und/oder Geduld mitbringen. Durch die Coronazeit hat sich unser Zeitplan erheblich komprimiert. 

Die Welpis starten Anfang Juni wieder los und über die brandneue und Freilauf-Gerechte Prüfung der VÖHT (Vereinigung Österreichischer VerhaltenstrainerInnen) mit dem Motto "Die wichtigste Prüfung ist der Alltag" informieren wir euch bald im Blog sowie in unserem Newsletter. 

Herzlichen Dank an alle die sich während der Corona-Krise bei uns gemeldet haben um sicher zu gehen, dass es uns gut geht! Während dieser Zeit haben wir unsere Trainees richtig vermisst. Nun sind wir jedenfalls noch organisierter als zuvor, haben viele schöne Stunden mit unseren Hunden erlebt, sind gesund und freuen uns auf euch!

 

 

Coronakrise: Wir sind für Sie da!

Für Menschen die sich derzeit aufgrund des neuartigen Coronavirus in Heimquarantäne befinden, wegen beruflichen Verpflichtungen ihre Hunde nicht ausreichend versorgen können oder sich aufgrund ihres Alters oder Gesundheitszustands schützen möchten - für all diese Menschen sind wir weiterhin da. Gerne unterstützen wir Sie mit unserem Spazierservice und holen Ihren 4-beinigen Freund unter Einhaltung der deklarierten Hygienebestimmungen bei Ihnen Zuhause ab, damit er ausreichend Bewegung und Beschäfttigung bekommt sowie sich an der frischen Luft lösen kann.

Trainingseinheiten finden derzeit keine statt, da wir diese nach Maßgabe des verordneten Betreuungsverbotes vorübergehend einstellen. Erst- und Beratungsgespräche können wir auf Anfrage gerne telefonisch oder auch per Videokonferenz abhalten. All jene, die sich bereits zu den nächsten Veranstaltungen im Rahmen der Workshop- und Vortragsreihe angemeldet, Trainingstermine fixiert haben oder beim Sozialspaziergang eingeschrieben sind werden wir persönlich per Email über die weiteren Entwicklungen informieren. Wir versichen, dass die gebuchten Leistungen kostenlos storniert werden können.

Besorgte Hundehalterinnen und Hundehalter stellen sich in diesen Tagen zahlreiche Fragen. Die wichtigsten Antworten hat die Umsicht Hundehilfe für Sie zusammengesucht: Corona – Die wichtigsten Antworten für besorgte Hundehaltende

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Vierbeiner alles Gute. Bleiben Sie gesund!

 

 

Therapiebegleithundeprüfung bestanden. Wir gratulieren recht herzlich!

Letzten Samstag haben Nuray und Lotus die Therapiebegleithundeprüfung bestanden. Wir gratulieren von ganzem Herzen und blicken auf eine schöne und spannende gemeinsame Zeit - gespickt mit Workshops, Vorträgen, Übungseinheiten, Einsätzen und Analysen von Einsätzen zurück. Mein besonderer Dank gilt Renate Pfitscher, die das Einsatzteam und unsere Schülerinnen des Lehrgangs "Kynologische Grundausbildung: Professionelle Hundebetreuung" für das Thema "Kind und Hund" sensibilisiert und fit gemacht hat. Beim Verein Therapiehunde Mensch und Tier bedanken wir uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit, die Prüfungsorganisation und die Möglichkeit in Vorarlberg anzutreten.

Nuray und Lotus wünschen wir weiterhin viel Freude und Erfolg!

 

Workshop- und Vortragsreihe 2020

In diesem Jahr dreht sich in unserer Workshop und Vortragsreihe vieles um die Themen Gesundheit und Gesunderhaltung unserer Hunde. Weil Ernährung dabei ein wesentlicher Faktor ist, starten wir gleich im Februar mit einem informativen Seminartag rund um ausgewogene Fütterungsmöglichkeiten. Die Frage „Schnippschnapp – oder nicht?“ wird nach dem Vortrag „Sexualverhalten und Kastration“ von Sonja Hoegen vom Bildungsinstitut „dogcom“ im April sicherlich einfacher zu beantworten sein. Direkt im Anschluss haben vierbeinige Vielfraße und „Streetfoot-Liebhaber“ beim Anti-Giftköder-Training die Möglichkeit auf angenehme Weise zu lernen, dass „gefundenes Fressen“ auch liegen bleiben kann. Haben Sie Ihren Hund schon mal beim Yoga beobachtet? Dann machen Sie doch mal mit! Im Juni stehen bei uns alle Zeichen auf „Ooooohm!“, wenn Bettina Specht uns zeigt, wie wir gemeinsam mit unserem Hund beim Hundeyoga entspannen können. Ebenfalls um Entspannung, allerdings beim Tierarzt, geht es beim 2-tägigen „Medical Training“-Praxisworkshop von Karin Immler im September. Und im November schult Dr. med. vet. Andreas Zohmann den Blick für Unstimmigkeiten im Gangbild eines Hundes, damit im Falle eines Falles frühzeitig geschont und geholfen werden kann.

Alle Details zu den Workshops und Vorträgen findet ihr hier!

Socialwalk: Schön, dich zu sehen!

Für die meisten Menschen und Hunde bedeuten soziale Kontakte pure Lebensqualität. Aus diesem Grund ist der Socialwalk seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Zweimal wöchentlich haben hier Mensch und Hund die Möglichkeit, Freunde zu treffen, in sicherem Rahmen Begegnungen zu üben oder zu erlernen. Kommandos gibt es beim Sozialspaziergang nur in Ausnahmefällen. Dafür aber jede Menge erfreuliche und verbindende Erfahrungen für Mensch und Hund, als Team und in der Gruppe.

Nicht jedes Mensch-Hund-Team kann Begegnungen souverän meistern. Manche Hunde verhalten sich im Umgang mit Artgenossen oder auch Menschen unsicher, stürmisch oder gar aggressiv, sind über alle Maßen aufgeregt oder schaffen es einfach nicht, entspannt aneinander vorbei zu gehen, wenn kein Kontakt erwünscht ist. Die Gründe dafür sind vielfältig: schlechte oder mangelnde Erfahrungen, jugendlicher Übermut oder gesundheitliche Beschwerden sind nur einige davon.

Raum für Begegnungen

Die Vermeidungsstrategie, also beispielsweise in die Pampa zu fahren oder den Hund mit Futter oder Aufmerksamkeitssignalen abzulenken, sind der erste und sicher auch ein wichtiger Schritt, wenn man dieses Ziel erreichen möchte. Schließlich wissen viele Hundehaltende, wie schwer schlechte Erfahrungen im Kontakt mit anderen Hunden auszumerzen sind. Und das stimmt auch.

ABER: Damit neue und bessere Strategien erlernt werden können, braucht es Begegnungen‚ und zwar gute.

Es braucht ein Gegenüber mit demselben Grundverständnis und es braucht einen sicheren Rahmen, in dem positive Erfahrungen möglich werden. So einen Rahmen stellen die Socialwalks dar. Beim Sozialspaziergang wird sicheres Verhalten im Umgang mit Menschen und Hunden gefestigt, damit auch im Alltag unter weniger guten Bedingungen, Begegnungen entspannt ablaufen. Für viele unserer Teenies bedeutet der Einstieg in die Socialwalk-Gruppe die Möglichkeit zu bekommen, ihren sozialen Umgang mit verschiedensten Artgenossen zu lernen und zu verfeinern. Für manch älteren Hund ist der Socialwalk eine Gelegenheit, Versäumtes wett zu machen oder neue und bessere Erfahrungen mit Menschen und/oder Hunden zu machen.

Von Know-how zu Wow

Damit gute Erfahrungen für den Hund überhaupt erst möglich werden, brauchen alle teilnehmenden Mensch-Hund-Teams Wissen und praktische Fertigkeiten. Das erreichen wir mit einem umfassenden Erstgespräch und einem Basistraining vor dem Einstieg in den Socialwalk. Hier besprechen wir unter anderem Maßnahmen zum Stressmanagement, Hundesprache und Ausdrucksverhalten und lernen im Einzelunterricht die wichtigsten Grundlagen zu Leinenhandling und Konfliktmanagement. So vorbereitet können die Haltenden beim Sozialspaziergang ihren Hund bestmöglich unterstützen und gemeinsam Begegnungen positiv erleben: mit den verschiedensten Hunden und in den unterschiedlichsten Umgebungen, aber immer unter fachlicher Anleitung und Begleitung.

90 Socialwalks pro Jahr

Seit Jahresbeginn bieten wir zusätzlich zur Sonntagsgruppe einen Socialwalk am Donnerstag Vormittag an. Damit haben Sie und Ihr Hund in diesem Jahr sogar 90 Mal die Gelegenheit, gute Erfahrungen zu sammeln und Hundekontakte als Bereicherung zu erleben. In unserem Training legen wir größten Wert darauf, dass das Ganze im eigenen Tempo, ohne Gewalt und ohne Zwang, passiert.

Egal, was Sie und Ihr Hund noch lernen möchten: Wir möchten, dass unsere Mensch-Hund-Teams sich optimal unterstützt und sicher fühlen. Das schafft Vertrauen und gegenseitiges Verständnis, und das wiederum ist die Basis für jede gelungene Begegnung.

Ziel der Socialwalks:
  • weniger Stress bei Begegnungen, für Hund und Haltende
  • regelmäßige, adäquate Hundekontakte
  • Sicherheit im Leinenhandling
  • den Hund besser kennen, verstehen und unterstützen lernen
  • erwünschte Verhaltensweisen im Begegnungskontext fördern
  • Hundeverhalten richtig deuten und entsprechend reagieren
  • Nähe zulassen lernen
  • bessere Lösungsstrategien im Konfliktmanagement
  • gegenseitiges Vertrauen fördern‚ auch in schwierigen Situation
  • das Verhaltensrepertoire des Hundes erweitern
  • die sozialen Fähigkeiten des Hundes fördern und weiter ausbauen
  • mehr Flexibilität im Verhalten an beiden Enden der Leine

Weitere Infos zum Socialwalk gibt es hier. 

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Zeit für Dankbarkeit und den einen oder anderen Wunsch!

2019 war ein ereignisreiches Jahr, das viele neue Erfahrungen und spannende Herausforderungen für uns bereit gehalten hat. Umso glücklicher sind wir nun am Jahresende darüber, dass wir auf eine erfolgreiche Zeit und eine gute Zusammenarbeit zurückblicken dürfen. Ich persönlich möchte mich bei Daniela, Avita, Stefanie, Carmen und Sonja bedanken mit denen mich viele schöne Momente sowie die Liebe zur Arbeit mit und für Hunde verbinden.

Bedanken möchten wir uns auch bei unseren Kolleginnen und Kollegen für den interessanten Austausch und das Hundewissen, das sie mit uns und den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den vergangenen Seminaren, Vorträgen und Workshops geteilt und damit unsere Arbeit so sehr bereichert haben.

Unser ganz besonderer Dank jedoch gilt all den liebgewonnenen Menschen und Hunden, die uns in diesem Jahr ihr Vertrauen geschenkt haben und die wir in den vergangenen Monaten begleiten durften. Wir freuen uns sehr darauf, euch im neuen Jahr wiederzusehen!

Weil Weihnachten ja bekanntlich auch die Zeit im Jahr ist, zu der viele Wünsche in Erfüllung gehen, möchte auch ich mein Glück versuchen: Für das kommende Jahrzehnt wünsche ich mir, dass sich mehr Menschen wie ihr mit offenen Augen und offenem Herzen auf ihre Vierbeiner einlassen. Dass der Umgang mit Tieren im Allgemeinen und mit Hunden im Speziellen wieder geprägt ist von Achtsamkeit, Geduld und Respekt diesen feinsinnigen Wesen gegenüber. Und ich wünsche allen, die wie wir im Tierschutz aktiv sind Gehör und Unterstützung für diese leider noch immer absolut notwendige Aufgabe.

Euch allen einen schönen Jahresausklang sowie Gesundheit, Zufriedenheit und viel Freude im neuen Jahr! 

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