Blog

Ein Wochenende mit Manja Leißner von der QimmiQ Lodge

In Manja Leißners QimmiQ Lodge fühlen sich alle Hunde pudelwohl. Wie man das erreicht, zeigte die Hundexpertin den Teilnehmerinnen des Lehrgangs „Kynologische Grundausbildung: Professionelle Hundebetreuung“ vergangenes Wochenende.

Einen Auslaufservice, eine Tagesstätte mit Pension sowie eine Hundeschule betreibt Hundeexpertin Manja Leißner in Wünschendorf, Thüringen (D).
Die QimmiQ Lodge bietet ihren vierbeinigen Gästen 10.000 m2 Freifläche, gemütliche Ruheplätze und eine Rundum-Betreuung in Gruppen. Die Hunde verbringen dort die Zeit mit Freunden – spielen, erkunden, ruhen und schlafen gemeinsam. Wie man erreicht, dass sich jeder Hund wohl fühlt und einen gelungenen Aufenthalt hat, zeigte uns Manja Leißner am Wochenende in Theorie und Praxis.

Die Hundetrainerin weiß: Nicht alle Hunde geben auf Anhieb ein gutes Gespann ab und bei manchen könnte es auf Dauer zu Konflikten kommen. Deshalb achtet Manja Leißner von Beginn an genau auf die individuellen Bedürfnisse der Vierbeiner. Manche Charaktere würden die eine Hundegruppe sprengen, fügen sich aber in eine andere Zusammenstellung gut ein. Was in einer Hundegruppe geht oder eben auch nicht geht, damit die Gruppe dauerhaft ausgeglichen bleibt, wie neue Hunde mit Einfühlungsvermögen, Zeit und kynologischem Know-how in eine bestehende Gruppe integriert werden und was es von der Eingewöhnung bis zur Abholung der Hunde für einen gelungen Aufenthalt alles braucht, all das war Thema des vergangenen Lehrgangswochenendes.

Damit die vierbeinigen Gäste eine schöne Zeit verbringen und an Selbstsicherheit gewinnen, zeigte Manja abwechslungsreiche Beschäftigungsideen. Die Lehrgangs-Teilnehmerinnen lernten zudem, wie ein sicherer und entspannter Freilauf mit mehreren Hunden gestaltet wird sowie welche Signale und was für eine Ausrüstung dabei hilfreich sind.

Im praktischen Teil hatten unsere Trainees die Gelegenheit, das umfangreiche neue Wissen über Gruppendynamik, Individualität und das Zusammenführen von Hunden in praktischen Übungen zu festigen.

Wir danken Manja Leißner für Ihren Besuch und wünschen ihr und Ihrem Team weiterhin viel Erfolg!
 

Der böse Wolf: Leider weitaus mehr als ein Kassenschlager

Unterwegs mit Trainees oder meinen eigenen Hunden treffe ich viele Hundehaltende und ihre Vierbeiner. Schöne Begegnungen sind dabei ganz klar die Ausnahme. Immer wieder sind es gut eingeübte Handlungsketten wie, Ruck – „Gsch“ – Kick, die sich da vor meinen Augen abspielen. Handlungsketten, die irgendwo gelernt wurden und sich auf Spaziergängen gefestigt haben müssen. Manchmal aus reiner Gewohnheit und manchmal als dürftige Versuche, trotz Hilflosigkeit und Unwissenheit „Herr der Lage“ zu werden – was das Ganze nicht weniger verletzend macht.

Es gibt jedoch immer dieselben Parallelen bei diesen gruseligen Szenen:

  • Physische und/oder psychische Gewalt kommt zum Einsatz
  • Die Hunde werden durch Situationen geschleift, denen sie nicht gewachsen sind. Es wird schlicht zu viel von ihnen erwartet.
  • Mit nur wenigen einfachen Verhaltensänderungen am haltenden Ende der Leine könnte eine für alle Seiten angenehme und bereichernde Erfahrung stattfinden 

Warum ist das so?

Im Oktober wird ein bekannter TV Hundetrainer mit seiner Show die Olympiahalle in Innsbruck füllen. Sehr wahrscheinlich werden dort aufs Neue viele Erwartungen geweckt werden, die Hunde an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen. 

Hunde sind sehr friedfertige Lebewesen und an ein Zusammenleben mit dem Menschen in Gefangenschaft gewöhnt. Trotzdem wird vielen von ihnen eine Verhaltensstörung angedichtet. Dazu muss man wissen: Nur sehr, sehr wenige Hunde kommen mit einer Verhaltensstörung auf die Welt. Meistens handelt es sich um Verhaltensprobleme. Das wiederum sind völlig normale, der Art entsprechende Verhaltensweisen, die jedoch im Lebensumfeld des Menschen zu Schwierigkeiten führen können. Jagdverhalten gehört dazu oder schlicht jugendlicher Übermut.

Was betroffenen Tieren im Hundetrainer-TV für Einschaltquoten mit Fäusten und Tritten „abgewöhnt“ wird behandelt zweifelsohne der Art entsprechende Verhaltensweisen oder hundliche Verhaltensstörungen die selfmade sind. Beides zeugt lediglich von menschlichen Schwächen: Wir nehmen uns einfach keine Zeit mehr, uns auf andere Lebewesen einzulassen. Deshalb ignorieren wir auch im Umgang mit unseren vierbeinigen Begleitern vieles was erforscht ist, erfüllen ihre Bedürfnisse in unserem Lebensumfeld nur halbherzig und schieben die Verantwortung ganz einfach auf die Hundeflüsterer dieser Welt ab. Zeit, Empathie und Wissen sind nämlich genau das Gegenteil davon, was im TV-Hundetraining angepriesen wird. Hier werden schnelle Lösungen verkauft – für lebensfeindliche und narzistische Probleme, die durch die Idee erschaffen werden, dass jeder Hund zu jedem Zeitpunkt seines Lebens genau das tun muss, was gerade von ihm erwartet wird. Oder dass es das einzig Richtige ist, unsere Hunde der Dominanztheorie wegen mit Gewalt zu korrigieren, weil diese Gattung eine andere Sprache nicht versteht. Darüber hinaus wird noch einiges weiteres Halbwissen rund um den „besten Freund“ des Menschen verbreitet …

Die Sender sollten nicht nur darauf hinweisen, dass man diese Szenen nicht nachahmen sollte, sondern vor allem darauf, dass die gesamten Inhalte ausschließlich der Selbstdarstellung und der Unterhaltung dienen und frei erfunden sind. Denn weder liegen diesen Methoden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zugrunde noch zeigen sie einen ethisch vertretbaren Umgang mit Hunden.

Ein ethisch vertretbarer Umgang mit Hunden sieht nämlich ganz anders aus. Glücklicherweise gibt es immer mehr Organisationen und ExpertInnen mit kynologischem Know-how, denen das Wohl der Hunde genauso ein Anliegen ist wie das harmonische Zusammenleben zwischen Mensch und Hund. Viele von ihnen unterstützen die „Initiative für gewaltfreies Hundetraining“. Ziel der Initiative ist das Verbreiten eines wissenschaftlich fundierten, ethisch vertretbaren und empathischen Umgangs mit Hunden – vor allem im Training. Eine länderübergreifendes Angebot dieser Initiative ist die Aktion „Tausche TV Hundetrainer-Ticket gegen Training“. Hier können Interessenten ihr Ticket zu einem dieser TV-Trainer-Events – übrigens auch gebrauchte von vergangenen Veranstaltungen – gegen ein kostenloses Training bei einer teilnehmenden Hundeschule ihrer Wahl einlösen.

Ich unterstütze diese Aktion sehr gerne. Weil ich mir wünsche, dass mehr Menschen versuchen ihre Hunde besser zu verstehen statt sich von unrealistischen Erwartungen und fragwürdigen Methoden leiten – und früher oder später auch frustrieren lassen. Denn im Grunde wissen wir es doch alle: Das Leben ist nie so wie im Fernsehen. In diesem Fall muss ich sagen: zum Glück!

© Freilauf, Nina Tschanhenz, Wichnerstraße 10b, 6700 Bludenz, AT

Der Hund als Motiv: Helga Färber-Dittrich und Sonja Hagelkreuz

Die Französische Bulldogge eines befreundeten Masseurs und Ballettänzers sowie eine üppig geschmückte Pudeldame dienten Helga Färber-Dittrich als Motiv für jene Kunstwerke, die in den letzten Jahren zu einer ganz besondern Atmosphäre im Freilauf-Laden beigetragen haben. Vor wenigen Monaten mussten wir die Bilder wieder zurück nach Hause in die Villa Falkenhost begleiten, denn bei der Ausstellung von Masu Baumgartner & Helga Färber-Dittrich "Wege des Skurillen und des Ausklangs" durften die Bilder natürlich nicht fehlen. Wir sagen danke!

Auf der Suche nach dem Hund als Motiv sind wir nun auf die Künstlerin Sonja Hagelkreuz gestoßen. Ein freier Umgang mit Farbe und Gestalt prägen ihre Ausstellungsstücke und Auftragsarbeiten vom Rockstar bis zum Hund. Erst Ende Juni wurde die  Ludescherin beim Art & Ink Club in Bürs mit dem ersten Preis in der Kategorie "Best of Art" ausgezeichnet. Umso mehr freut es uns, dass drei Acrylbilder der @pinsel.arbeit von Sonja Hagelkreuz bereits in den Freilauf-Laden eingezogen sind und während der Öffnungszeiten jeden Mittwoch Nachmittag von 15 bis 18 Uhr bewundert werden können!

Vielen Dank, Sonja! 

Welpensafari

Los geht`s mit der Safari! :-) Beim einführenden Themenabend vermitteln wir hilfreiches Wissen rund um junge Hunde und in den darauffolgenden wöchentlichen Safari-Ausflügen erkunden wir gemeinsam die große, weite Welt. Wir freuen uns auf eine spannende und süße Reise! Detaillierte Infos dazu gibt es hier.

 

Tags Ausblick /

Ein Wochenende mit Sabine Neumann

Am Wochenende war die tierschutzqualifizierte Hundetrainerin und allgemein beeidete, gerichtlich zertifizierte Hundesachverständige Sabine Neumann aus Niederösterreich zu Gast bei uns in Bludenz. Im Gepäck hatte sie einen äußerst interessanten Vortrag zum Thema Aggression beim Hund, berührende Erfahrungsberichte aus ihrem Hundehospiz „Tier-Reich“ und ihre Videokamera.

#45 AGGRESSION BEIM HUND - RICHTIG BEWERTEN, NACHHALTIG TRAINIEREN

Was macht Hunde aggressiv? Was passiert dabei im Körper des Tieres? Wie kann aggressives Verhalten richtig bewertet werden und wie sind Aggressionsprobleme nachhaltig in den Griff zu bekommen? Diese und viele weitere Fragen beantwortete Sabine Neumann im öffentlichen Vortrag „Aggression beim Hund – Richtig bewerten, nachhaltig trainieren“ am Freitag Abend. Als Trainerin und Sachverständige für Hunde ist ihre Einschätzung zum Aggressionspotential von Hunden seit vielen Jahren gefragt. Durch ihr Fachwissen und ihre Erfahrung aus dem Arbeitsalltag bei Gericht und im Hundetraining erhielten sowohl die Zuhörerinenn als auch die Teilnehmerinnen des Ausbildungslehrgangs „Kynologische Grundausbildung: Professionelle Hundebetreuung“ einen umfassenden Einblick in dieses sensible Thema.

KYNOLOGISCHE GRUNDAUSBILDUNG: PROFESSIONELE HUNDEBETREUUNG

Am Samstag Vormittag vermittelte Sabine Neumann im Rahmen des Ausbildungslehrgangs den Teilnehmerinnen, wie graue Schnauzen im Alterungsprozess optimal unterstützt und integriert werden können. Seit über zehn Jahren ermöglicht die erfahrene Hundetrainerin alten Hunden in ihrem Hundehospiz „Tier-Reich“ im Waldviertel professionelle Pflege und echte Lebensqualität bis zum Schluss. Es war ein sehr emotionaler Vormittag mit vielen rührenden Beispielen, wie durch achtsame Begleitung das Alter und selbst der Sterbeprozess für einen Hund möglichst schmerzfrei, friedlich und würdevoll gestaltet werden kann.

#46 KÖRPERSPRACHE IN DER INTERAKTION – SEHEN, ERKENNEN, ANALYSIEREN

Sehr lebendig wurde es dann wieder am Nachmittag – mit ungewohnten Perspektiven auf alltägliche Begegnungssituationen. Denn wer kennt das nicht? Manchmal, wenn man auf fremde Menschen oder Hunde trifft, wünscht man sich eine Rückspultaste, um sich nochmal gaaaaanz langsam und genau anschauen zu können, was da gerade passiert ist und warum. Beim Video-Workshop „Körpersprache in der Interaktion – sehen, erkennen, analysieren“ hatten die teilnehmenden Mensch-Hund-Teams genau diese Möglichkeit. Im ersten Teil wurden verschiedene Begegnungssituationen mit fremden Menschen und anderen Hunden gefilmt. Im zweiten Teil, während die Vierbeiner schon müde aber zufrieden unter den Tischen schnarchten, konnten die zweibeinigen Teilnehmerinnen die Videos gemeinsam anschauen, analysieren und unter der fachkundigen Anleitung von Sabine Neumann interpretieren. Eine interessante Erfahrung mit vielen lehrreichen Einblicken, für die aktiven Teams genauso wie für die Lehrgangsteilnehmerinnen.

Die freilauf Workshop- und Vortragsreihe und auch die Kynologische Grundausbildung gehen jetzt in Sommerpause. Weiter geht’s am 5. Oktober. Den Auftakt macht der öffentliche Vortrag „Was braucht (m)ein Hund zum Glücklichsein?“ von Christina Sondermann, einer der führenden Expertinnen Deutschlands für wesensgerechte Hundebeschäftigung und Autorin von „Spaß mit Hund“. Weitere Informationen dazu gibt’s hier.

Sabine Neumann:

ist „Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin“, allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige für Hunde sowie Autorin des Buches „TierHeim – Schicksal oder Chance?“. Die Animal Learn Trainerausbildung sowie zahlreiche Fortbildungen und langjährige Praxis im Training sowie als Referentin im Bereich Aggressionsverhalten und Tierschutz zeichnenSabine Neumann aus.  Sie betreibt die Hundeschule „Traum Hund“ im Waldviertel, Niederösterreich. „Ich hatte das Bedürfnis den Hunden etwas zurückzugeben“, antwortete sie auf eine Frage nach ihrem Hundehospiz „Tier-Reich“, in welchem Sabine Neumann alte Hunde würdevoll auf dem letzten Weg begleitet. 

Aber Hallo! Was für ein Workshop-Wochenende!

Ein erkenntnisreiches und mit vielen erfreulichen Erfahrungen gespicktes Workshop-Wochenende liegt hinter uns. Wir sind – wenn wir das mal so sagen dürfen – hundemüde. Vor allem aber sind wir sehr zufrieden und unglaublich stolz auf die tollen Hunde und ihre lernfreudigen Halterinnen und Halter, die so wunderbar mitgemacht haben!

#43 DARF MEIN HUND MAL HALLO SAGEN?

„Darf mein Hund mal Hallo sagen?“ war das Motto, unter dem Kursleiterin Sonja Hoegen aus dem Schwäbischen Bad Wimpfen bereits am Freitag Abend einen ausgebuchten Vortrag zum Thema Hundebegegnungen hielt. „Hunde brauchen Hunde“ war eines der ersten Learnings des Abends. Aber warum gebärden sich dann manche Hunde an der Leine wie Furien und ist das Verhalten, das wir dabei beobachten wirklich aggressiv? Wie können wir es unseren Hunden ermöglichen, entspannt eine Artgenossin oder einen Artgenossen kennenzulernen oder einfach nur zu passieren, ohne dass es „kracht?“ Auf unterhaltsame Art versorgte Sonja die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Hintergrundwissen zu möglichen Ursachen für „Auszucker“ an der Leine, zu höflichem Hundeverhalten und darüber, wie wir das eine vermeiden und das andere fördern können. Und weil jede Leine zwei Enden hat, ging es natürlich auch darum, was die Haltenden zum Einen oder zum Anderen beitragen.

#44 HUNDEBEGEGNUNGEN IM ALLTAG MEISTERN

Gelegenheit zum Ausprobieren und praktischen Üben in sicherem Rahmen gab es gleich am Samstag Nachmittag beim Workshop „Hundebegegnungen im Alltag meistern“. Unter optimalen Bedingungen – wenn man einmal von den frischen Temperaturen absieht – wurden sechs Teams mit Hund achtsam angeleitet und zwölf Zuhörerinnen ohne Vierbeiner konnten beobachten, wie jeder Hund sich in für ihn im Alltag oft schwierigen Hundebegegnungen verhält. Die tollen Profihunde, die wertschätzende, fachlich kompetente und sympathische Anleitung von Sonja Hoegen und oft ganz einfach der unverbrauchte Blick von außen ermöglichte für jedes Team ein tolles Erfolgserlebnis. Denn auch wenn Hundebegegnungen so individuell sind wie die beteiligten Hunde und deren Menschen: Es gibt Voraussetzungen, die in beinahe jeder Situation helfen: Ausreichend Distanz, ausreichend Zeit, das richtige Interpretieren der hundlichen Körpersprache  – ganz unschwäbisch – viel, viel Lob!

KYNOLOGISCHE GRUNDAUSBILDUNG: PROFESSIONELLE HUNDEBETREUUNG

Im Rahmen des Ausbildungslehrganges "Kynologische Grundausbildung: Professionelle Hundebetreuung 2018/2019" stellte Sonja Hoegen ihre Hundetagesstätte vor. Die Teilnehmerinnen haben vieles zu den Themen Standort, Ausstattung und Hygiene erfahren, gelernt, was alles für ein stressfreies Management zu beachten ist und welche wirtschaftlichen Aspekte beim Aufbau einer Tagesstätte zu berücksichtigen sind.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und ihren Hunden, bei unserer lieben Kollegin Sonja Hoegen und ihren Hunden Alanna, Fritzwilliam, Kylin und Teresa Schnappi, bei Sylvia Kevenhörster für die Workshop-Fotos sowie den Teilnehmerinnen der "Kynologischen Grundausbildung: Professionelle Hundebetreuung“ für die gute Unterstützung.

Weiter geht’s in der Workshop- und Vortragsreihe 2019 übrigens am 21. Juni – mit einem Vortrag zum Thema „Aggression beim Hund – Richtig bewerten, nachhaltig trainieren“ mit Sabine Neumann aus Niederösterreich. Weitere Informationen dazu gibt’s hier.

 

Sonja Hoegen

baute mit „Dogcom“ eine der größten Hundeschulen und gleichzeitig ein amtlich anerkanntes Bildungsinstitut in Baden-Württemberg auf. Seit 2010 bildet Sonja Hoegen u.a. auch HundetrainerInnen auf hohem Niveau aus. 2014 eröffnete sie in ihrer Hundeschule eine Hundebetreuungseinrichtung, die großen Anklang im Kreis Heilbronn findet. Sonja Hoegen setzt sich aktiv für den Tierschutz ein und ist Vorstandsmitglied der PDTE.

Fellsach ist Kopfsach: Ein Salon für Mensch und Hund

Daniela, Avita und ich waren heute in der Schweiz, um wie zahlreiche andere Interessierte die Eröffnungsfeier des Hundesalon "Fellsach" in Montlingen zu besuchen. Bei Alexandra Hobi, der erfahrenen Hunde sowie auch Damen & Herren Friseurin "Kopfsach", steht in puncto Vierbeiner, die artgerechte Fellpflege in einem entspannten Umfeld im Mittelpunkt. Dafür bietet Alexandra Hobi optimale räumliche Bedingungen und bringt Zeit, Einfühlungsvermögen und kynologisches Fachwissen mit. Wir bedanken uns recht herzlich für den schönen Nachmittag und wünschen unserer Schülerin des Ausbildungslehrgangs „Kynologische Grundausbildung: Professionelle Hundebetreuug“ viel Erfolg, wertvolle Erfahrungen und Freude bei der Arbeit.

Angst bei Hunden verstehen - Ein Vortrag von Bettina Specht

„Mein Hund hat Panik vor Traktoren“, „Mein Hund dreht im Auto komplett durch“, oder „Mein Hund hat Schiss vor großen Männern“ … Von der Unsicherheit in bestimmten Situationen bis zur generalisierten Angststörung – Angst bei Hunden hat viele Gesichter. Nicht immer ist die Ursache klar und häufig kommt die Angst scheinbar über Nacht. Eine Möglichkeit, Angsthunde besser verstehen zu lernen, bot sich für interessierte und betroffene Hundehalterinnen und Hundehalter am Samstag Abend bei uns in Bludenz. Im ausverkauften Vortrag als Auftakt der Workshop- und Vortragsreihe 2019 zeichnete die Gastreferentin, die auf Angsthunde spezialisierte Tiroler Hundetrainerin Bettina Specht, ein facettenreiches Bild der Angst bei Hunden. Was passiert im Gehirn, übrigens bei Mensch und Hund auf gleiche Weise, wenn Angst entsteht? Warum ist Angst weder verhandelbar noch ein Grund für Strafe? Was kann man tun, wenn der eigene Hund Angst hat? Und was darf man auf gar keinen Fall machen, wenn ein Angsthund einzieht? Auf alle diese und noch viele weitere Fragen gab die erfahrene Expertin, die in ihrer Wahlheimat Ötztal eine Hundeschule und eine Hundepension betreibt, mit viel Hintergrundwissen und zahlreichen bildhaften Beispielen Antwort.

Sie haben diesen spannenden, unterhaltsamen und lehrreichen Vortrag verpasst? Hier finden Sie einen Überblick über alle kommenden Vorträge und Workshops.

Über die Vortragende: Bettina Specht ist „Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin“ und betreibt in Leutasch die Hundeschule und -pension „Tirol“. Ihr Schwerpunkt ist Angst bei Hunden. Bettina Spechts Buch „Angsthunde: Definition, Diagnostik, Management, Trainingsansätze“ ist eine Fundgrube für alle, die in irgendeiner Weise mit Angsthunden zu tun haben. Bettina Specht setzt sich aktiv für hilfsbedürftige Hunde ein und lebt selbst mit mehreren Angsthunden aus dem Tierschutz zusammen.

Workshop- und Vortragsreihe 2019

In diesem Jahr geht`s in der Workshop- und Vortragsreihe u.a. um spannende Themen wie: Angst, Aggression und Hundebegegnungen. Den Auftakt der Reihe wird Bettina Specht, Trainerin un Autorin des Buches "Angsthunde", am kommenden Wochenende mit dem Vortrag "Angst bei Hunden verstehen" machen. Im Laufe des Jahres werden weitere renommierte Vortragende aus den Bereichen Training, Recht, Wissenschaft und Medizin spannende Vorträge und Workshops geben. Wir freuen uns über reges Interesse und auf ein lehrreiches Veranstaltungsjahr!

Weitere Infos gibt`s hier:

#42 ANSTGST BEI HUNDEN VERSTEHEN, Bettina Specht, Tirol, AT - Vortrag: SA 9. Februar 2019

#43 DARF MEIN HUND MAL HALLO SAGEN?, Sonja Hoegen, Baden-Württemberg, DE - Vortrag: FR 12. April 2019

#44 HUNDEBEGEGNUNGEN IM ALLTAG MEISTERN, Sonja Hoegen, Baden-Württemberg, DE - Workshop: SA 13. April 2019

#45 AGGRESSION BEIM HUND - RICHTIG BEWERTEN, NACHHALTIG TRAINIEREN, Sabine Neumann, Niederösterreich, AT - Vortrag: FR 21. Juni 2019

#46 KÖRPERSPRACHE IN DER INTERAKTION - SEHEN, ERKENNEN, ANALYSIEREN, Sabine Neumann, Niederösterreich, AT - Workshop: SA 22. Juni 2019

#47 WAS BRAUCHT (M)EIN HUND ZUM GLÜCKLICHSEIN? HUNDEHALTUNG ARTGERECHT, Christina Sondermann, Nordrhein-Westfalen, DE - Vortrag: SA 5. Oktober 2019

#48 MENSCH-HUND-BEZIEHUNG IM TRAINING UND ALLTAG, Mag. Iris Schöberl, Burgenland, AT - Seminar: 2. November 2019

#49 ERSTE HILBE BEI HUNDEN, Dr. Susanne Lautner, Wien, AT - Seminar: 8. Dezember 2019

 

Zeit für Lametta und zum Danke sagen

In diesem Jahr durften wir mit unsren SchülerInnen, ReferentInnen und vierbeinigen Freunden wieder viel Schönes erleben. Für uns beginnt nun eine besinnliche Zeit, in der wir zurückblicken und danke sagen. Mit Freude informieren wir euch noch vor dem Jahreswechsel im Newsletter rundum Freilauf - besondere Momente, schöne Erfahrungen sowie spannende Ein- und Ausblicke möchten wir gerne mit euch teilen. Die erste Neujahrswoche machen wir dann Urlaub. Am 9. Jänner finden die ersten Trainings im neuen Jahr statt und auch der Laden wird für euch geöffnet sein. 

Wir bedanken uns herzlich für euer Vertrauen und freuen uns darauf euch im kommenden Jahr weiter begleiten zu dürfen. Wir wünschen allen schöne Weihnachtsfeiertage und einen entspannten Rutsch ins neue Jahr!

Tags Einblick /